Windeier bei Wachteln und Hühnern: Ursachen, Gefahren und was wirklich hilft

Unterschätzte Gefahr: Windeier!

Wir erklären Dir, warum Windeier ein Alarmzeichen sind – und was Du dagegen tun kannst. In unserem Ratgeberbeitrag erfährst Du:

  • was Windeier genau sind
  • welche Ursachen dahinterstecken

  • warum sie gefährlich werden können

  • und wie Du Windeier effektiv vorbeugst

Was ist ein Windei

Als Windei bezeichnet man ein Ei, welches komplett ohne die feste Eierschale gelegt wird. Nur die weiche Eihaut hält das Innere des Eies zusammen. Manchmal treten Windeier bei ganz jungen Hennen auf, die ihre ersten Eier legen. Die häufigste Ursache für Windeier ist jedoch ein gravierender Calciummangel, der für die Tiere sehr gefährlich werden kann.

Warum sind Windeier so gefährlich?

Das tägliche Eierlegen ist für Wachteln und Hühner kräftezehrend: Für die Produktion einer stabilen Eierschale brauchen sie viele Mineralstoffe, vor allem Calcium. Wird über das Futter nicht genügend Calcium aufgenommen, dann beginnen sie, körpereigene Calciumvorräte abzubauen – und das wird direkt aus den Knochen genommen! Die Folge: Poröse Knochen und leichte Knochenbrüche!

Und erst wenn auch diese körpereigenen Calciumvorräte erschöpft sind, legt die Henne Eier mit dünnen Eierschalen oder gar keiner Schale mehr. Treten also vermehrt Windeier auf, hat man bereits einen gravierenden Mangel!

Windeier Ursachen

Die häufigsten Ursachen für Windeier

  • Calciummangel: Sind die körpereigenen Calciumreserven erschöpft, entstehen häufig Eier mit dünner Schale oder typische Windeier. Fehlt Calcium im Futter oder wird es nicht ausreichend aufgenommen, leidet die Schalenbildung sofort.
  • Mineralstoffarmes Futter: Minderwertiges oder unausgewogenes Futter enthält oft nicht genügend Mineralstoffe für Legehennen. Reines Körnerfutter nur als Ergänzung füttern, nicht als Alleinfutter!

  • Fehlender Grit: Grit unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern liefert zusätzlich wichtige Mineralstoffe.

  • Hohe Legeleistung: Besonders leistungsstarke Hennen haben einen erhöhten Bedarf an Calcium und Spurenelementen. Darauf sollte direkt mit einer erhöhten Zufuhr an Calcium reagiert werden.

  • Stress oder Erkrankungen: Auch Stress, Hitze oder Krankheiten können die Schalenbildung beeinträchtigen.

Was tun bei Windeiern?

Du entdeckst häufiger Windeier bei Deinen Wachteln oder Hühnern? Dann ist jetzt schnelles Handeln gefragt! 

Calciumvorräte auffüllen: Zunächst solltest Du schnell die Calcium-Vorräte Deiner Henne wieder auffüllen. Das funktioniert am Besten mit einer Calcium-Kur mit unserem federgold® Calcium-Fit oder dem federgold® Mineral Power!

Im Anschluss solltest Du unbedingt weitere Windeier in Zukunft vermeiden. Wie das geht, erklären wir im Folgenden.

Windeier vorbeugen

So beugst Du Windeier vor

Da Windeier ein Zeichen für gravierende Mangelerscheinungen sind, ist es natürlich am Besten, wenn erst gar keine entstehen. So beugst Du Windeier vor: 

  • Hochwertiges Alleinfutter: Ein hochwertiges Wachtel- bzw. Hühneralleinfutter mit optimaler Mineralisierung füttern, z.B. unser Wachtel Spezial, Hühner Premium oder Sommerkorn! Übrigens: Ein Legekorn muss gar nicht gefüttert werden, damit sie gute Eier legen. Wichtig ist ein hochwertiges Alleinfutter.
  • Mineralgrit und Gritstein: Ein Mineralgrit und ein Gritstein sollte Deinen Tieren stets zur freien Verfügung angeboten werden! Das unterstützt nämlich nicht nur die Verdauung, sondern versorgt sie auch mit zusätzlichen Mineralstoffen und Spurenelementen.

  • Trinkwasserzusätze: Gerade in der Legephase sollten Deine Tiere mit einem Trinkwasserzusatz unterstützt werden, damit keine Mängel entstehen. Das Calcium-Fit kann auch präventiv verabreicht werden - und auch unser federgold® Sommer-Fit versorgt mit Mineralstoffen!

Kurz zusammengefasst:

  • Windeier sind fast immer ein Hinweis auf gravierenden Calciummangel!
  • Fehlt Calcium, greift der Körper die Knochenreserven an

  • Häufige Folgen: dünne Eierschalen, poröse Knochen und Schwäche

  • Calcium-Kur als schnelle Abhilfe bei akuten Mangelerscheinungen

  • Hochwertiges Alleinfutter, Grit und Trinkwasserzusätze sind entscheidend

  • Vorbeugung ist der beste Schutz für gesunde Tiere und stabile Eierschalen