Haltungsmöglichkeiten

1. Volierenhaltung / Bodenhaltung

Egal ob in einer Volieren mit Finken- und Sittichen oder einfach nur für die Wachteln, dies ist eine sehr beliebte Haltungsmethode.

Die meisten Volieren sind leicht zu begehen und daher auch gut zu reinigen.

Die Wachtel selbst bräuchte den Raum nach oben nicht, aber für den Menschen schafft es Bewegungsfreiheit beim Arbeiten am und im Stall.


Die Wachteln bringen mehrere Vorteile in einer Voliere, sie fressen übrig gelassenes Futter der Vögel auf und mindern so die Verunreinigen und das Verderben von gutem Futter.

Durch verschiedene Farbschläge bringt man nicht nur mehr Leben in die Voliere sondern hat auch gleich noch etwas für das Auge.

Für die Wachtelhaltung sollte die Voliere weitgehendst Zug- und Nässesicher sein.

Im Winter empfehlen wir den Tieren zusätzlich eine Wärmlampe in die Voliere zu hängen, unter welcher sich die Tiere aufwärmen können.


Bei einer Volieren Haltung muss man aber unbedingt darauf achten, dass man den möglichen Besatz nicht voll ausschöpft, da die Erde/Naturboden sonst sehr darunter leidet. Auf Naturboden sollte man daher nicht mehr als 5-8 Wachteln pro m² halten.

2. Bodenhaltung

Die Bodenhaltung ist unsere bevorzugte Haltungsmethode.

Eingestreut wird bei uns mit staubfreien Hobelspänen und kurzem Stroh, in welchem unsere Wachteln unheimlich gerne scharren.

Jede Voliere verfügt außerdem über mehrere Sandbänder, welche für die Gefiederpflege nicht wegzudenken sind. In die Voliere kann man einfach eine passende Tränke und Futterautomat hängen, sodass die Wachteln rund um die Uhr versorgt sind.

Merke

Sobald eine Wachtel über kein Wasser verfügt, stellt sie das Legen ein.

In die Volieren kann man auch Rückzugsmöglichkeiten stellen, in welchen die Wachteln Ihre Ruhe haben und auch mal in Ruhe ihr Ei ablegen können, jedoch legt sich eine Wachtel nicht auf einen Legeplatz fest.

Möchten Sie die Wachteleier essen, so empfehlen wir die Eier täglich abzusammeln, um ein Verschmutzen zu vermeiden.

Die meisten Volieren sind leicht zu begehen und daher auch gut zu reinigen. Die Wachtel selbst bräuchte den Raum nach oben nicht, aber für den Menschen schafft es Bewegungsfreiheit beim Arbeiten am und im Stall. Man kann in der Bodenhaltung 15-20 Tiere pro m² halten, was nicht heißt, dass man dies voll ausreizen muss.

Ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Bodenhaltung ist die Hygiene.

Dadurch, dass die Tiere direkt mit dem Kot in Kontakt kommen, muss man steht?s dafür sorgen, dass der Stall regelmäßig gereinigt wird. Vernachlässigt man die Sauberkeit im Stall, so hat man schnell Probleme mit Parasiten. Milben, Würmer und Kokzidien sind oft die Folgen, welche man oft nur Bekämpfen kann, indem man den kompletten Bestand schlachtet und den Stall gründlichst reinigt.

Wir empfehlen Ihnen daher Ihren Stall regelmäßig gegen Milben und Endoparasiten vorbeugend mit MITEX und Eimeran zu behandeln.

3. Käfighaltung

Leider ist diese Haltungsmethode immer noch erlaubt und wird auch noch oft verwendet.
In dieser Haltungsmethode werden Wachteln auf Gitterdraht gehalten mit oft bis zu 100 Wachteln pro m².
Diese Haltung spart für einen gewerblichen Züchter zwar viele Kosten, jedoch nehmen wir diese Kosten gerne in Kauf.

Einige Empfehlungen von uns: